Gemeinsam mit Mitgliedern der Lions Clubs, der zweiten großen Service-Organisation, arbeiteten Rotarier aus ganz Deutschland in Quedlinburg an einem millionenschweren Projekt: Zwei vom Verfall bedrohte Häuser aus dem 16. Jahrhundert wurden saniert und zu Wohnungen für Behinderte umgebaut. Das ermöglichte Behinderten selbstbestimmtes Wohnen, schaffte Arbeitsplätze und verhinderte den Verlust wertvoller Baudenkmäler.
Im Jahr 1996 wurde im Club die Idee geboren, ein Benefizkonzert ins Leben zu rufen. Ziel sollte sein, die Region im Bereich der Kultur und hier insbesondere bei der Erhaltung der Kulturstätten und Kirchen sowie im sozialen Bereich zu unterstützen. Schnell fand sich eine erste kleine Initiativgruppe, die sich diesem Gedanken annahm.
Bereits 1994 nahm der Club Kontakt mit der Initiativgruppe ‚Hilfe den Kindern von Tschernobyl’ in Thale auf. Diese Initiativgruppe der evangelischen Kirchengemeinde St. Petri hat sich zum Ziel gestellt, Kinder, die durch die Katastrophe in Tschernobyl geschädigt wurden bzw. deren Eltern verunglückten zu unterstützen.