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Die Gründung von Rotary
Bescheidener Anfang - weltweite Wirkung



Rotary wurde am 23. Februar 1905 in Chicago, Illinois, USA, von Paul P. Harris, einem Rechtsanwalt, gegründet.
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An diesem Tag traf sich Paul Harris mit drei Freunden: Silvester Schiele, einem Kohlenhändler, Gustavus E. Loehr, einem Bergbauingenieur, und Hiram E. Shorey, einem Tuchhändler und Schneidermeister. Paul Harris' Idee war es, freundschaftliche Beziehungen unter Geschäftspartnern zu pflegen.
Weil die Geschäftsleute im Turnus (rotierend) in den Büros der verschiedenen Mitglieder zusammenkamen, gaben sie ihrem Club den Namen Rotary. Um einen repräsentativen Querschnitt der Geschäfts- und Berufswelt sicherzustellen, wurde jeweils nur ein Vertreter eines Berufs oder Geschäfts aufgenommen. Dies war der Beginn der Mitgliedschaft aufgrund des Berufsklassenprinzips.
Ursprünglich stand die Pflege der Freundschaft bei Rotary im Vordergrund, bald aber wurde der Dienst am Nächsten zum eigentlichen Kennzeichen von Rotary. Jeder Club bestimmt seine eigene Dienstaktivität, die sich in die vier Zweige
Club-, Berufs- Gemein- und internationalen Dienst
gliedern. Diese Dienstzweige stützen sich auf die vier Zielsetzungen von Rotary ab. Inzwischen gibt es in 166 Ländern der Welt mehr als 32 Tsd. Rotary Clubs mit mehr als 1,2 Mio. Mitgliedern. 1927 wurde der erste deutsche Club in Hamburg gegründet. 1933 kam es zu Ausschlüssen wie zu Austritten; 1937 kamen die 44 deutschen Clubs einem Verbot durch Selbstauslösung zuvor. 1949 wurden neugegründete deutsche Clubs wieder in Rotary International integriert. Derzeit sind in Deutschland mehr als 48.500 Rotarier und Rotarierinnen in 14 Distrikten und 962 Clubs tätig.
Mehr zu den Diensten finden Sie auch unter dem Tab Clubleben |
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Freitag, 3. Juli 2009/web362
Letzte Änderung: 06.07.09/web362
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